„Zum ersten Mal traf ich Dean, kurz nachdem mein Vater gestorben war“ – so beginnt der Roman „Unterwegs“ von Jack Kerouac. 

Wichtiger als dieses enorm langweilige Büchlein über ein paar Opportunisten, die in den 1950er Jahren einem Typen mit großer Klappe durch Amerika folgen und das manche für einen Kultroman halten, ist aber, dass das Leben unterwegs, d. h. auf der Straße, einen riskanten und abenteuerlichen Teil der Arbeit als Print Manager ausmacht.

In einer Welt, in der Unternehmen über Server und Internet miteinander verbunden sind und sich die Mitarbeiter kaum vom Bildschirm fortbewegen, könnte man beinahe vergessen, dass sich nicht alles um Bits und Bytes dreht. Eine Logistik mit engem Zeitrahmen und gefährlicher Straßenverkehr gehören nämlich auch zum Geschäftsalltag von Yamagata. LKW und Flugzeuge, beladen mit unseren Printmaterialien, haben Dutzende von Ländern auf allen Kontinenten beliefert, mit Ausnahme der Antarktis (wir halten weiterhin die Augen nach einem Kunden dort offen).

Hauptziel des Großteils unserer Lieferungen ist jedoch Europa. Hier rollen unsere Warensendungen über die bereits überfüllten Straßen. Jeder, der mit dem Auto zur Arbeit fährt, weiß, wie mörderisch der Verkehr auf den Autobahnen geworden ist. Und aus diesem Grund wurde das Home Office erfunden. Wir arbeiten nicht aus Bequemlichkeit im Home Office oder weil wir die Umwelt schonen wollen – nein! Der Hauptgrund besteht darin, mehr Platz auf den Straßen für unsere Warensendungen zu schaffen. Die Straße gehört uns!

Und was wurde aus Dean? Heutzutage stellt Dean vielleicht Ihr Amazon-Paket zu, während Sie zuhause im Home Office arbeiten. Es liegt an Ihnen, ob Sie ihm vertrauen und die Tür öffnen oder nicht…

PS: Falls Sie noch ein Exemplar von „Unterwegs“ besitzen und verständlicherweise so gar nicht wissen, was Sie damit anstellen sollen: Sie können den Einband abtrennen und ihn an die Haustüre hängen, um ungebetene Eindringlinge abzuschrecken.